Über mich

Geboren: 14.08.1997 in Hoya/Weser
Wohnort: Bücken
Beruf: Student Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
Body: 180cm, 65Kg
Hobbies: Kart, Leichtathletik, Ski
Kartsport seit: 2008
Vorbilder: Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Marvin Kirchhöfer
Lieblingsstrecken: Genk, Spa
Klasse: X30 Senior
persönliche Stärken: Ehrgeiz, technisches Verständnis, Zielstrebigkeit
Ziel: „In jedem Rennen das Beste aus Material und mir herausholen“

 

Homepagewww.luca-koester.de

Wie ich zum Motorsport kam:
Meine Leidenschaft zum „Rennsport“ begann schon in meiner frühesten Kindheit. Damals war das Bobbycar mein liebstes Spielzeug und ich brachte innerhalb kürzester Zeit mehrere paar Schuhe durch.
Im Alter von sechs Jahren fuhr ich zum ersten Mal mit meinem Vater zusammen auf eine Indoor Kartbahn. Mit großem Respekt vor den kleinen Fahrmaschinen drehte ich in einem unvorstellbar langsamen Tempo meine ersten Runden, was mir sofort super gefiel.
In den Folgejahren verbrachten wir viele Stunden und Tage auf Norddeutschlands Kartbahnen, bis im Jahr 2008, kurz vor dem Schulwechsel auf das Gymnasium, mein erstes Kart (mit einem Honda GX390 Motor) bei Ebay ersteigert und somit die Basis für mein jetzt größtes Hobby gelegt wurde.

 

2009 machte ich meine ersten Erfahrungen mit dem eigenen Kart und gewöhnte mich an das ganz andere Fahrverhalten, als das welches ich von den Indoor Karts gewöhnt war.

2010 stiegen wir in die nächstgrößere Motorenklasse um, und ich fuhr einige erfolgreiche Rennen im Hobbybereich.
Viele Leute wurden auf mich aufmerksam und erkannten mein Talent, woraufhin wir uns am Ende das Jahres entschieden haben, in der kommenden Saison in die VT250 Klasse einzusteigen.

2011 startete ich mit neuem Chassis und Motor bei mehreren Clubsportveranstaltungen und konnte einige Siege einfahren.
Die Ambitionen zu professionelleren Rennen wuchsen stetig.

Durch den Abschluss eines Sponsoring-Vertrages mit der Firma Classic wurde es mir ermöglicht erstmals an einer professionellen Rennserie teilzunehmen.
Wir fuhren eine komplette Saison in der BeNeLux Four Stroke Series GK4. Im Endklassement erreichte ich den 15. Platz von insgesamt 33 Startern bei den VT250 Senioren und war damit bester Neueinsteiger.

Nachdem 2012 der Einstieg in den professionellen Kartsport stattfand, ging es 2013 mit immer besserer Performance an den Start vieler Rennveranstaltungen in Deutschland, Belgien und Holland. Im Rahmen der GK4 zeigte sich ein deutlicher Aufwärtstrend: Pole-Positions, schnellste Rennrunden und ein zweiter Platz beim Rennen in Hahn setzten Ausrufezeichen. Letztlich erreichte ich einen guten 5. Platz bei den VT250 Senioren.

In meiner dritten Saison im professionellen Kartsport konnte ich mir den BeNeLux-Vizemeistertitel in der Klasse der VT250 Senioren sichern. Ich erlebte eine wahnsinnige Saison mit Laufsiegen im beglischen Genk und Spa und vielen Pole-Positions. Zum Ende der Saison entschieden wir uns für den Umstieg auf die in Deutschland populäreren 2-Takt-Motoren, mit denen wir in der kommenden Saison 2015 an nationalen Rennveranstaltungen teilnehmen wollen.

2015 war mein bis dato erfolgreichstes Jahr im Kartsport. Aufgrund der nachlassenden Teilnehmerzahlen und Ambitionen zu deutschlandweiten Rennveranstaltungen stieg ich auf den in Deutschland populären 2 Takt-Motor um. In meiner Premierensaison unter der Schirmherrschaft des ADAC konnte ich mir prompt den Vizemeistertitel im Norddeutschen ADAC Kart Cup sichern.
Bei einem Gaststart in Deutschlands größter Kartrennserie, den ADAC Kart Masters, konnte ich in Oschersleben, trotz einem verpassten Qualifikationsrennen, in den Finalläufen von Position 28 bis auf Rang zehn von insgesamt 43 Fahrern vorfahren.

Einen gelungenen Jahresabschluss konnte ich beim Bundesendlauf im baden-württembergischen Bopfingen feiern. Mit Platz vier von 34 Teilnehmern war ich der beste Pilot aus Norddeutschland und schrammte nur knapp an einer Podestplatzierung vorbei.